Schweizer Videobänder der 1970er und 1980er Jahre online
Die Künstler/innen und ihre Videos (Streams)
Projektleitung, Projektbeschriebe und Werktexte
Irene Schubiger, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Projektbeginn: August 2009
Projektbeschrieb
Zwanzig ausgewählte Videobänder aus der Zeitspanne zwischen 1969 und 1988 werden in einer ersten Testphase für wissenschaftliche und andere Recherchezwecke kostenlos einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. Die Bänder werden teils in ganzer Länge, teils in Ausschnitten mittels Streaming-Technologie übermittelt. Auf Anfrage sind die Videobänder bei SIK-ISEA und in bestimmten öffentlichen Sammlungen in ganzer Länge und höherer Bildauflösung zu sichten. Vorerst werden ausschliesslich Einkanalarbeiten, keine räumlichen Werke (wie beispielsweise Videoinstallationen) online präsentiert.
Das Testprojekt schliesst an die Ausstellung «Schweizer Videokunst der 1970er und 1980er Jahre. Eine Rekonstruktion» von AktiveArchive, die im Frühling 2008 in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Luzern durchgeführt wurde. Diese stellte zwanzig Jahre Schweizer Videokunst erstmals im Überblick vor: Neben rund zwanzig Videoinstallationen wurden mehr als dreissig historisch repräsentativ ausgewählte Videobänder aus den Jahren 1969 bis 1990 gezeigt (Publikation).
Ziel
Die frühe Videokunst soll für die Recherche leichter zugänglich und dadurch in Forschung und Kunstbetrieb präsenter werden. Insbesondere im Bereich der Einkanal-Videoarbeiten sind entsprechende Defizite aufzuholen.
Nach einer Testphase wird evaluiert, ob eine Dokumentations-Plattform für Schweizer Videokunst bei SIK-ISEA entstehen kann. Das Institut baut keine Videosammlung auf, sondern stellt Sichtungskopien der Werke als Grundlagen für die Forschung zur Verfügung.
Mehr Informationen zum Projekt (PDF 0.4MB)
Weitere Informationen zu den Künstler/innen unter www.sikart.ch
SIK-ISEA weist darauf hin, dass keine Einwilligung der Urheber bzw. Rechtsinhaber in das Kopieren und weitere Verwendungen der Werke vorliegt.