Focus Project «Kunstbetrieb»
Die Biennale von Venedig und die Strukturen des Kunstbetriebs
Projektleitung
Beat Wyss, Prof. Dr., Professorial Fellow
Assistenz
Jörg Scheller, MA, Wissenschaftlicher Assistent
Teilprojekte
Die Polnische Beteiligung an der Biennale von Venedig (Monografie)
Autor: Jörg Scheller, MA, Wissenschaftlicher Assistent
Die US-Amerikanische Beteiligung an der Biennale von Venedig (Dissertation)
Autorin: Annika Hossain, MA, Doctoral Fellow
Die Ungarische Beteiligung an der Biennale von Venedig (Dissertation)
Autorin: Kinga Bódi
Die Rumänische Beteiligung an der Biennale von Venedig (Dissertation)
Autorin: Daria Ghiu
Die Schweizer Beteiligung an der Biennale von Venedig (Aufsatzband)
Projektleitung: Regula Krähenbühl, lic. phil. Leiterin Wissenschaftsforum
AutorInnen: Regula Bolleter, lic. phil.; Edith Krebs, lic. phil.; Franz Müller, Dr. phil.; Sylvia Mutti, lic. phil.; Simonetta Noseda, lic. phil.; Matthias Oberli, Dr. phil.; Susanne Oehler, lic. phil.; Bernadette Walter, Dr. phil.; Hans-Peter Wittwer, Dr. phil.
Projektbeginn: November 2008
Projektbeschrieb
Der Erforschung des wechselseitigen Verhältnisses von Kunst und Ökonomie widmet sich die Abteilung «Forschungen zum Kunstbetrieb» in Anbetracht der Veränderungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft seit dem Beginn der Moderne. Der Begriff Kunstbetrieb steht dabei für eine Folie, auf der sich finanzielle und ideelle Präferenz- und Wertbildungsprozesse in Zusammenhang mit Kulturgütern abspielen. Die «Biennale Venedig» veranschaulicht wie kein anderes Ausstellungsformat die Veränderungen der Kunstbetriebsstrukturen. Als Verkaufsmesse 1895 gegründet, hat sich diese Weltausstellung der Kunstnationen zu einem Ausstellungsforum institutionalisiert, das wie kein anderes die Ausdifferenzierungsprozesse des Kunstbetriebs in seiner historischen Entwicklung visualisiert. Forschungsgegenstand des von Prof. Dr. Beat Wyss als Professorial Fellow konzipierten Focus Project «Kunstbetrieb» ist die historisch-systematische Aufarbeitung der «Biennale Venedig». Für die Dauer von drei Jahren erforschen Doctoral Fellows die «Biennale Venedig» in unterschiedlichen Anteilen, relational zu den Entwicklungen des Kunstbetriebs. Darüber hinaus sind sie in das phasenspezifisch strukturierte Curriculum des Institute for Advanced Study integriert.
Ziel
Publikation der Forschungsresultate in der von SIK-ISEA herausgegebenen Reihe «outlines» und in Fachzeitschriften.