Kunstarchiv

Die Sammlungsgeschichte des Schweizerischen Kunstarchivs

Die Wurzeln des Schweizerischen Kunstarchivs reichen bis zur Gründung von SIK-ISEA im Jahr 1951 zurück. Die damals begonnene und seither kontinuierlich ausgebaute Sammlung von Dokumenten zur Schweizer Kunst spiegelt die Forschungs- und Dokumentationsprojekte des Instituts: In den ersten Jahrzehnten gelangten die schriftlichen Teilnachlässe von Ernst Stückelberg, Rudolf Koller und Augusto Giacometti als wichtige Schenkungen ins Nachlassarchiv.

In den 1970er Jahren wurde die Dokumentation mit den Sammlungsschwerpunkten Presseartikel und Ausstellungsdokumente aufgebaut und mit dem Archiv des Schweizerischen Künstler-Lexikons (1918–1967) vereint. Bis zum Jahr 2000 kamen Teilnachlässe von Otto Meyer-Amden, Reinhold Kündig, Max von Moos, Hans Fischli und Fritz Pauli hinzu. 

In den 2000er Jahren wurden dem Archiv weitere wertvolle Bestände vermacht, so zum Beispiel die Dokumenten-Sammlungen aus den Nachlässen von Carlotta Stocker, Hans Aeschbacher, Otto Münch sowie Giovanni und Alberto Giacometti. Das Hodler-Archiv von Carl Albert Loosli gelangte als Dauerleihgabe des Musée d’art et d’histoire Neuchâtel ans Institut. Ab 2010 kamen neben vielen anderen Schenkungen die Teilnachlässe von Alfred Heinrich Pellegrini, Annemie Fontana, Fritz Pauli, Peter Storrer oder die Briefe von Ferdinand Hodler an Friedrich Büzberger zu den Sammlungsbeständen. Zu den jüngsten Zugängen gehören die Briefe bedeutender Schweizer Kunstschaffender an André Kamber sowie die umfassenden Teilnachlässe von Giovanni Segantini und André Thomkins als Schenkungen aus Familienbesitz. 

Weitere Informationen