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Wer waren sie und wo sind sie geblieben, die freien Künstlerinnen der SAFFA 1958?


Wann: 17. November 2026, 18.00–19.30 Uhr
Wo: SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich

 

Um Anmeldung wird gebeten an sik@sik-isea.ch. Die Platzzahl ist beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos. An der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die für die Kommunikation von SIK-ISEA genutzt werden.

 

Vortrag von Dr. Caroline Kesser, Kunsthistorikerin und Publizistin

 

Die SAFFA 1958 war ein Jahrhundertereignis, nach der Landi 39 die grösste und anspruchsvollste Ausstellung in Zürich, gänzlich von Frauen ersonnen und realisiert. Doch wer weiss heute noch etwas von dieser Veranstaltung? 


Wer waren sie und wo sind sie geblieben, die freien Künstlerinnen der SAFFA 1958?

Charlotte Germann-Jahn, Waschfrau, SAFFA 1958, 2. Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit, Zürich, © Maria Netter, SIK-ISEA, Courtesy Fotostiftung Schweiz


Die Literatur dazu ist äusserst spärlich. Seit Ende der 1980er-Jahre beschäftigen sich Historikerinnen mit dem Thema, zunächst vor allem kritisch. Die jüngeren Frauen warfen den Verantwortlichen vor, dem Kampf für die Rechte der Frau ausgewichen zu sein und damit das Scheitern der Volksabstimmung im Jahr darauf mitverantwortet zu haben. Seit ein paar Jahren mehren sich erfreulicherweise die Stimmen, die auf die unerhörten Leistungen dieser Frauen eingehen, namentlich auf dem Gebiet von Architektur und Grafik. 

Mit den über dreihundert sogenannt freien Künstlerinnen und Kunstgewerblerinnen, die an dieser Ausstellung beteiligt waren, hat man sich bisher nur wenig beschäftigt. Dank den Dokumenten des Kunstarchivs von SIK-ISEA kann man jedoch einiges zu ihrer Präsenz an der SAFFA 1958 herausfinden, insbesondere zu herausragenden Zürcher Künstlerinnen wie Lissy Funk, Charlotte Germann-Jahn, Katharina Sallenbach, Carlotta Stocker, Warja Lavater oder Lea Zanolli.