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Vom Umgang mit Künstlerinnen- und Künstlernachlässen – Informationen, Beispiele und Gespräche

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat 2017 einen Ratgeber zum Umgang mit Künstlernachlässen herausgegeben. Darin werden Strategien der Bewertung und Vermittlung, die Werkdokumentation und -konservierung, der Umgang mit dokumentarischen Nachlässen und rechtliche Normen erklärt und illustriert.

Seit 2018 rücken Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen künstlerischen Nachlässen in den Blickpunkt. An wechselnden Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz wird solches Wissen im Rahmen von Gesprächsabenden mit einem breiten Publikum geteilt. Ob Erben, zukünftige Erblasser, Nachlassverwalter oder Interessierte: Vor welchen Herausforderungen und Auflagen stehen sie, wie organisieren sie sich? Was bewährt sich und was nicht?

Hannah Villiger (1951–1997) mit der Arbeit 362, Skulptural, 1990/91, ein Depositum des Kantons Zug im Kunsthaus Zug. © The Estate of Hannah Villiger. Foto: Frederic Meyer

Bergführer, im Atelier von Albert Nyfeler (1883–1969). © Lötschentaler Museum; Nachlass Albert Nyfeler

Armand Niquille (1912–1996), Six vases de roses mauves, Öl auf Leinwand, 46 x 55 cm, 1968. © Fondation Armand Niquille

Robert Hainard (1906–1999), Le renard passe sous moi, observation Nant des Crues le 19.01.1978, gravure n. 891, 1991, Farbgravur in 6 Platten

© by Andrea Brunner

Installationsansicht der Ausstellung Bewahre! Was Menschen sammeln (01.04.–31.12.2018) im Museum.BL, Liestal. Foto: Anex und Roth@Museum.BL

Jean-Pierre Zaugg (1928–2012), Sans titre, 1979, Öl auf Leinwand, Privatsammlung.

Das Atelier von Not Bott (1927–1998) in Poschiavo mit den Skulpturen Squarcio, 1991 (vorne), aus Eiche, und Zupò, 1994 (hinten), aus Kastanie. Foto GCB, Juli 2018

Anita Spinelli (1908–2010), Neve, 1979, Öl auf Leinwand, 42 x 60 cm, © Anita Spinelli, Novazzano. Foto: Massimo Pedrazzini, Losone.

Jakob Strasser (1896–1978), Im Auto, 1963, Öl auf Leinwand, 40 x 53 cm (Bildmass), Nachlass Jakob Strasser Kunstmaler. Foto: Claus Pfisterer, Rheinfelden © Verein Jakob Strasser Kunstmaler, Rheinfelden

Anne Marie Jehle (1937–2000), Kunsthaus (Selbstporträt), n. d., Fotografie einer Fotocollage, Abreibebuchstaben, 20,8 x 20,8 cm, Anne Marie Jehle-Stiftung, Vaduz

Blick in den Stäblisaal im Stadtmuseum Brugg. Foto: René Roetheli, Baden

Hedwig Scherrers (1878–1940) Atelierhaus in Montlingen, erbaut 1908 nach eigenen Entwürfen

Rolando-Maria Raggenbass (1950–2005), Le fauteuil des désirs, 1986, Acryl auf Leinwand, 190 x 170 cm, © Luisa Figini-Raggenbass

Jürg Henggeler (1935–2009), Boulevard de l’insolite, 1960, Holzschnitt auf Japanpapier, 67 x 70 cm, © Erbengemeinschaft Jürg Henggeler, Foto: SIK-ISEA, Zürich (Joachim Sieber)

Zu Gast bei der Hochschule Luzern – Kunst & Design – Erfahrungsberichte zur Visarte-Arbeitsgruppe «Nachlässe» und zum künstlerischen Nachlass von Hannah Villiger (1951–1997)


Der fünfzehnte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet in der Viscosistadt der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Emmenbrücke statt. Zunächst erzählt Bettina Staub, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Ressort Ausstellungen im Vorstand Visarte Zentralschweiz, aus der Arbeitsgruppe «Nachlässe» des Berufsverbands von Zentralschweizer Kunstschaffenden. Der Fokus liegt anschliessend auf einem Erfahrungsbericht von Thomas Schmutz, Kunsthistoriker und Kurator, der zusammen mit Eric Hattan den Nachlass von Hannah Villiger vertritt. Hannah Villiger (1951–1997) war Bildhauerin mit dem Medium der Fotografie, ihre Arbeiten sind Skulpturen. Der Umgang mit dem künstlerischen Erbe ist auch im Fall dieser Klassikerin der Schweizer Kunstgeschichte komplex und anspruchsvoll. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Konservierung oder bei der Wiedergabe einzelner Werke. Nicht zuletzt stellen sich die Fragen, wie eine heute schweizweit, aber auch international bekannte Künstlerin noch einer nächsten Generation ein Begriff bleibt oder wie Verwaltungskosten längerfristig gedeckt werden.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Zusammenarbeit mit Visarte Zentralschweiz.

Mit einer Begrüssung von Gabriela Christen, Direktorin Departement Design & Kunst der Hochschule Luzern, und einer Einführung von Rahel Beyerle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstdokumentation SIK-ISEA Zürich.

Wann: 12. November 2019, 18.00–19.30 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst, 745 Viscosistadt, Aktionsraum (EG), Nylsuisseplatz 1, CH-6020 Luzern-Emmenbrücke


Um Anmeldung bis am 5. November 2019 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Platzzahl ist beschränkt.



Zu Gast im Alten Werkhof, Brig – Erfahrungsberichte zum Verein Albert Nyfeler und aus der Perspektive eines Gegenwartskünstlers


Der vierzehnte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Alten Werkhof in Brig statt, im Rahmen der Ausstellung Der Maler und Fotograf Albert Nyfeler aus heutiger Sicht. Eine Ausstellung mit visarte-Künstler/-innen aus dem Oberwallis. Das Jahr 2019 ist das 50. Todesjahr Nyfelers. Dino Rigoli, Vorstandsmitglied, und Jonathan King, Enkel Albert Nyfelers und Verantwortlicher der Nachlassfamilie, berichten im Dialog über die Tätigkeiten des Vereins Albert Nyfeler. Im Fokus stehen anschliessend die Erfahrungen und Überlegungen des Künstlers Johannes Loretan, der seinerseits Bruder eines Künstlers, Sohn eines Künstlers und Nachlassverwalter ist.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und Visarte.Wallis in Zusammenarbeit mit dem Verein Albert Nyfeler.

Mit einer Begrüssung von Denise Eyer-Oggier und Sabine Kaeser, Co-Präsidentinnen Visarte.Wallis, und einer Einführung von Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen ab 17.30 Uhr die Ausstellung Der Maler und Fotograf Albert Nyfeler aus heutiger Sicht (11.–27. Oktober 2019) zu besuchen.

Wann: 17. Oktober 2019, 18.30–20.15 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Alter Werkhof, Alte Simplonstrasse, CH-3900 Brig


Um Anmeldung bis am 13. Oktober 2019 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Platzzahl ist beschränkt.



Zu Gast beim Museum für Kunst und Geschichte Freiburg – Erfahrungsberichte zur Fondation Armand Niquille und Nachlassbeispiele des Welschschweizer Kunstschaffens


Der dreizehnte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Museum für Kunst und Geschichte Freiburg MAHF statt, im Rahmen der Ausstellung Mémoires vives. Gegenwartskunst und kulturelles Erbe. Im Fokus stehen die Tätigkeiten der Fondation Armand Niquille mit einer Präsentation von Stiftungsratsmitglied Laurence Fasel. Anschliessend berichtet der Kunsthistoriker Philippe Clerc von verschiedenen Erfahrungen mit künstlerischen Nachlässen.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und vom MAHF in Kollaboration mit Visarte-Fribourg.

Mit einer Begrüssung von Verena Villiger, Direktorin MAHF, Samuel Rey, Präsident Visarte-Fribourg, einer Stellungnahme von Caroline Schuster Cordone, Stv. Direktorin MAHF, und einer Einführung von Rossella Baldi, wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstdokumentation SIK-ISEA Lausanne.

Teilnehmende sind eingeladen, ab 17.30 Uhr die Ausstellung Mémoires vives. Gegenwartskunst und kulturelles Erbe zu besuchen, die im MAHF sowie im Espace Jean Tinguely-Niki de Saint Phalle gezeigt wird.
Um 17.45 Uhr führt Caroline Schuster Cordone in die Ausstellung ein.

Wann: 13. Juni 2019, 18.30–20.15 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Museum für Kunst und Geschichte Freiburg, Murtengasse 12, CH-1700 Freiburg




Zu Gast bei der Société des arts, Genf – Erfahrungsberichte zur Fondation Robert Hainard und zum Nachlass des Genfer Fotografen Jean Mohr (1925–2018)


Der zwölfte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Palais de l’Athénée in Genf statt. Um über die Erfahrungen der Stiftungsprojekte im Sinne eines Künstlerfamiliennachlasses zu sprechen, stellt Stiftungsratspräsident Pierre Hainard , die Fondation Robert Hainard vor. Zudem berichtet Alexandre Fiette, Direktor Maison Tavel, über den fotokünstlerischen Nachlass von Jean Mohr (1925–2018).
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und der Société des arts de Genève.

Mit einer Begrüssung von Etienne Lachat, Generalsekretär Société des arts, und einer Einführung von Rossella Baldi, wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstdokumentation SIK-ISEA Lausanne.

Wann: 28. März 2019, 18.45–20.45 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Société des arts de Genève, Palais de l’Athénée, Rue de l'Athénée 2, CH-1205 Genf




Zu Gast bei visarte.bern – Erfahrungsberichte und Gespräch mit Vertretern von nachlasssammelnden Institutionen


Die Mitgliederversammlung der regionalen Gruppe Bern des Berufsverbandes der visuell schaffenden Künstlerinnen und Künstler in der Schweiz gibt Anlass zu einem Gesprächsabend, der sich mit der Veranstaltungsreihe von SIK-ISEA zum Umgang mit künstlerischen Nachlässen verschränkt. Er findet im Effinger in Bern statt.
Ein Gespräch mit zwei Vertretern von Nachlassorganisationen mit Sitz in Bern – Franz-Josef Sladeczek, Vereinsvorstandsmitglied ArchivArte, und Günther Ketterer, Stiftungsratspräsident ART-Nachlassstiftung – bietet Gelegenheit, mehr über Ideen, Ziele, Zwecke und Massnahmen der einschlägigen Initiativen zu erfahren, Fragen zu stellen, Anregungen und Stellungnahmen zu äussern.
Der Abend wird organisiert von visarte.bern.

Einleitend spricht Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Wann: 25. März 2019, 19.45–21.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Effinger, Effingerstrasse 10, CH-3011 Bern





Zu Gast im Museum.BL, Liestal – Erfahrungsberichte zu den künstlerischen Nachlässen von Willy Stäheli (1915–1996), Jörg Shimon Schuldhess (1941–1992) und Johann Jakob Probst (1880–1966)


Der zehnte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Museum.BL in Liestal statt. Zum einen schildern Dina Epelbaum, Kuratorin Kunstsammlungen Kanton Basel-Landschaft, sowie Stefan Hess, Leiter Dichter- und Stadtmuseum Liestal, Erfahrungen im Umgang mit künstlerischen Nachlässen in öffentlichen Sammlungen. Sie vermitteln die Beispiele des Ausstellungsformats Bewahre! und von Willy Stäheli (1915–1996), aber auch einen Werkstattbericht zu Johann Jakob Probst (1880–1966). Zum anderen präsentiert Ziona Schulthess eine Nachlassverwaltung von A bis Z als Künstlerwitwe von Jörg Shimon Schuldhess (1941–1992).
Der Abend wird organisiert vom Museum.BL und SIK-ISEA.

Einleitend spricht Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, ab 17.00 Uhr die Koje Künstlernachlass in der Ausstellung Bewahre! Was Menschen sammeln im Museums.BL am Zeughausplatz 28 zu besuchen.

Wann: 20. November 2018, 18.00–19.40 Uhr, anschliessend Aperitif im Foyer des Museums.BL
Wo: Konferenzraum, Amtshausgasse 7, CH-4410 Liestal
Achtung: Besammlung pünktlich um 17.50 Uhr vor dem Museum.BL, Zeughausplatz 28, CH-4410 Liestal. (Das Amtshaus ist offiziell ab 17.30 Uhr geschlossen)




Zu Gast im Centre Dürrenmatt Neuchâtel – «Ateliers d’Artiste» und ein Erfahrungsbericht zum künstlerischen Nachlass von Jean-Pierre Zaugg (1928–2012)


Der neunte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN) statt. Zunächst gibt Walter Tschopp Einblick in die Tätigkeiten der Fondation «Ateliers d’Artiste» in Pully, von welcher er Gründer und Konservator ist. Die Künstler-Witwe Dominique Zaugg und der Sohn Aldous Zaugg sprechen über die Verwaltung des Nachlasses von Jean-Pierre Zaugg (1928–2012).
Der Abend wird organisiert vom Centre Dürrenmatt Neuchâtel, SIK-ISEA und Visarte Neuchâtel.

Einleitend sprechen Madeleine Betschart, Direktorin CDN, Marie-Claire Meier, Ko-Präsidentin Visarte Neuchâtel und Rossella Baldi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstdokumentation SIK-ISEA Lausanne.

Ausserdem führt Madeleine Betschart ab 17.45 Uhr durch die Ausstellung Jean-Pierre Zaugg – Arte Facta (22.09. – 02.12.2018) im CDN. Das Museum ist ab 17.30 Uhr geöffnet und gratis zugänglich.

Wann: 30. Oktober 2018, 18.30–20.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Centre Dürrenmatt Neuchâtel, Chemin du Pertuis-du-Sault 74, CH-2000 Neuchâtel




Zu Gast in der Fundaziun Nairs – Zentrum für Gegenwartskunst – Erfahrungsberichte zu den Nachlässen der Bündner Künstler Not Bott (1927–1998) und Giuliano Pedretti (1942–2012)


Der achte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet in der Fundaziun Nairs – Zentrum für Gegenwartskunst statt. Zum einen berichtet Gian Casper Bott, Kunsthistoriker und Leiter des Museums Kleines Klingental in Basel, vom Umgang mit dem künstlerischen Nachlass seines Vaters Not Bott (1927–1998). Zum anderen leitet Ulrich Suter, der die Biografie des noch nicht lange verstorbenen Giuliano Pedretti (1924–2012) verfasst hat, zu einer offenen Gesprächsrunde über.
Der Abend wird organisiert von der Fundaziun Nairs, SIK-ISEA und visarte.graubünden.

Einleitend sprechen Christof Roesch, Direktor und Künstlerischer Leiter Fundaziun NAIRS, Lukas Bardill, Ko-Präsident visarte.graubünden, und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, ab 18.00 Uhr die Ausstellung NAIRAS – Mare e Monti in der Kunsthalle NAIRS zu besuchen.

Wann: 26. Oktober 2018, 19.30–21.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Fundaziun Nairs, Nairs 161, CH-6926 Scuol




Zu Gast im Centro scolastico di Collina d’Oro – Erfahrungsberichte zu den künstlerischen Nachlässen von Gunter Böhmer (1911–1986) und Anita Spinelli (1908–2010)


Der siebte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Centro scolastico di Collina d’Oro in Montagnola statt. Letizia Schubiger-Serandrei und Sara de Bernardis, Expertinnen für Konservierung und Inventarisierung und Mitglieder des Ursula und Gunter Böhmer-Stiftungsrats, präsentieren die Aufarbeitung des Nachlasses von Gunter Böhmer (1911–1986). Maria Cristina Donati-Regli, Politikwissenschaftlerin und Mitglied des Franco Regli-Stiftungsrats, berichtet über den Umgang mit dem Nachlass von Anita Spinelli (1908–2010).
Der Abend wird organisiert von der Fondazione Ursula e Gunter Böhmer, SIK-ISEA, und Visarte Ticino.

Einleitend sprechen Sabrina Romelli, Gemeindepräsidentin Collina d’Oro und Präsidentin Fondazione Ursula e Gunter Böhmer, Fabiola Quezada, Präsidentin Visarte Ticino, Simonetta Noseda, Leiterin Inventarisation und Fotoarchiv SIK-ISEA, Zürich und Patricia Cavadini, Leiterin Ufficio di contatto di SIK-ISEA, Ligornetto.

Wann: 18. Oktober 2018, 17.30–19.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Aula magna, Centro scolastico di Collina d’Oro, Piazza Brocchi 4, CH-6926 Montagnola




Zu Gast im Kurbrunnen Rheinfelden – Erfahrungsberichte zum künstlerischen Nachlass von Jakob Strasser (1896–1978) und zum Projekt «RestKunst»


Der sechste Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kurbrunnen Rheinfelden statt. Er liefert zwei Fallbeispiele. Zum einen berichtet Chris Leemann vom Nachlass des Kunstmalers Jakob Strasser (1896–1978): Dessen Verwaltung schliesst eine Vereinsgründung ein, die ein Werkverzeichnis, Werkübergaben sowie eine Ausstellung mit bewusstem Vermittlungsprogramm bezweckte. Zum anderen stellen Ricarda Gerosa und Nadja Müller ein Projekt vor, das sich lösungsorientiert an den Begriff der «RestKunst» heranwagt und mit einer spektakulären Aktion Ende September eine öffentliche Debatte anstossen will.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA, vom Verein Jakob Strasser Kunstmaler, von visarte.aargau und visarte.region.basel.

Einleitend sprechen Jürg Fritzsche, Präsident visarte.aargau, Enrico Luisoni, Präsident visarte.region.basel, und Rahel Beyerle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, die Ausstellung Erlebnisse in der Kunst – Eine Ausstellung vom Verein Jakob Strasser Kunstmaler im Kurbrunnen Rheinfelden zu besuchen.

Wann: 14. September 2018, 17.00–18.30 Uhr, anschliessend Aperitif und Ausstellungsbesuch
Wo: Kurbrunnen, Habich-Dietschy-Strasse 16, CH–4310 Rheinfelden




Zu Gast im Kunstraum Engländerbau, Vaduz – Erfahrungsberichte zu künstlerischen Nachlässen in Liechtenstein


Der fünfte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kunstraum Engländerbau in Vaduz statt. Mit dem Bericht der Konservatorin Dagmar Streckel zu Anne Marie Jehle (1937–2000) führt er ein Fallbeispiel an, bei welchem eine Stiftung zum Zweck der Erhaltung und Verbreitung eines künstlerischen Erbes gegründet wurde. Ein weiteres Beispiel handelt vom Nachlass der Galerie Haas (gegr. 1968): Wie dieser in den Sammlungsbestand der Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein (DKL) überging, die Auffang- sowie Informationsstelle ist, erzählt Stiftungsratspräsident Karl Gassner.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.liechtenstein.

Einleitend sprechen Lilian Hasler, Präsidentin visarte.liechtenstein und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, die Ausstellung im Kunstraum Engländerbau 11 Wegbereiter_Innen zu besuchen.

 

Wann: 10. Juli 2018, 18.00–20.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Kunstraum Engländerbau, Städtle 37, LI-9490 Vaduz




Zu Gast im Stadtmuseum Brugg – Ein Erfahrungsbericht zum künstlerischen Nachlass von Adolf Stäbli (1842–1901)


Der vierte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Stadtmuseum Brugg statt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Karoliina Elmer berichtet über den Nachlass von Adolf Stäbli (1842–1901). Dieses Fallbeispiel zeigt das aussergewöhnliche Schicksal eines Legats, das an die Ortsbürger gelangte, und dokumentiert Verwaltungsstrategien, Erhaltungsinitiativen und Grenzen im Umgang mit einem künstlerischen Erbe. Es beantwortet Fragen und führt an weitere heran. Der Abend wird mitorganisiert von SIK-ISEA und visarte.aargau.

Einleitend sprechen Dominik Sieber, Kurator Stadtmuseum Brugg, Jürg Fritzsche, Präsident visarte.aargau sowie Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, vorgängig die Ausstellungssäle des Museums zu besichtigen, das am Veranstaltungstag ausserordentlich ab 17.00 Uhr öffnet. 

Wann: 14. Juni 2018, 18.15–20.15 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Stadtmuseum Brugg – Stäblisaal, Untere Hofstatt 23, CH-5200 Brugg




Zu Gast im NEXTEX, St. Gallen – Ein Erfahrungsbericht zu künstlerischen Nachlässen in der Ostschweiz und Finissage


Der dritte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im NEXTEX in St. Gallen statt. Die Kunsthistorikerin Corinne Schatz berichtet über die Nachlässe von Hedwig Scherrer (1878–1940) und David Bürkler (1936–2016), deren Todesdaten rund 80 Jahre auseinander liegen. Diese Fallbeispiele zeigen Umgangsweisen, Massnahmen und Widerstände, beantworten Fragen und führen an weitere heran. Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.ost.

Einleitend sprechen Anna Beck-Wörner, Ko-Präsidentin visarte.ost sowie Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.
Dazwischen führt die Kuratorin Salome Hohl durch die Ausstellung Lieblingsfreizeitbeschäftigung Nr. 13 von Simon Bachmann und erklärt die Diskussionsreihe Existentialistisches Café.

Wann: 31. Mai 2018, 18.00–18.30 Uhr Führung, 18.30–19.45 Uhr Vorträge, anschliessend Aperitif
Wo: NEXTEX, Frongartenstrasse 9, CH-9000 St. Gallen




Zu Gast im Museo Villa dei Cedri, Bellinzona – Ein Erfahrungsbericht zum Nachlass des Künstlers Rolando Raggenbass (1950–2005)


Der zweite Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Museo Villa dei Cedri in Bellinzona statt. Mit dem Bericht von Luisa Figini und Paola Tedeschi-Pellanda zum Nachlass des 2005 verstorbenen Künstlers Rolando Raggenbass liefert er ein Beispiel aus der Praxis, beantwortet Fragen und führt an weitere heran. Er wird organisiert von SIK-ISEA und dem Museo Villa dei Cedri. Einleitend sprechen Carole Haensler Huguet, Direktorin Bellinzona Musei / Kuratorin Museo Villa dei Cedri, Simonetta Noseda, Leiterin Inventarisation SIK-ISEA, Zürich, und Patricia Cavadini, Leiterin Ufficio di contatto di SIK-ISEA, Ligornetto.

Teilnehmende sind eingeladen, im Anschluss an die Veranstaltung die Ausstellung im Museo Villa dei Cedri Burri – Fontana – Capogrossi – Afro. Nuovi orizzonti nell’arte del secondo dopoguerra zu besuchen.

Wann: 11. April 2018, 17.30–19.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Museo Villa dei Cedri, piazza San Biagio 9, CH-6500 Bellinzona




Zu Gast im Kunsthaus Zug – Ein Erfahrungsbericht zum Nachlass des Künstlers Jürg Henggeler (1935–2009)


Der erste Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kunsthaus Zug statt. Mit dem Bericht von Peter A. Henggeler zum Nachlass seines 2009 verstorbenen Bruders Jürg Henggeler liefert er ein Beispiel aus der Praxis, beantwortet Fragen und führt an weitere heran. Er wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.zentralschweiz.

Einleitend sprechen Reto Fetz, Vorstand Zuger Kunstgesellschaft, Karin Mairitsch, Co-Präsidentin visarte.zentralschweiz, und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, vorgängig die Ausstellung im Kunsthaus Zug Wien zu Europa – Klimt und Schiele zu Léger und Klee in der Sammlung zu besuchen.

Wann: 4. April 2018, 18.30–20.00 Uhr, anschliessend Aperitif
Wo: Kunsthaus Zug, Dorfstrasse 27, CH–6301 Zug